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KI-Newsletter für österreichische KMUs: Woche 15.-22. Februar 2026
Das schnelle, aktuelle KI-Update für KMUs in Österreich.
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Graz: KI‑Förderung gestartet & EU verpasst AI‑Act‑Frist
Das Wichtigste in Kürze
Diese Woche haben zwei Nachrichten die Diskussionen bestimmt: In Graz startet ein neuer Fördercall, der vor allem für kleinste und kleine Unternehmen wichtig ist, und auf EU‑Ebene gerät die Umsetzung des AI Act ins Stocken. Parallel dazu gab es Produkt‑Updates von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral und Microsoft. Als Inhaber oder Geschäftsführer solltest du dich vor allem mit der steirischen Förderung beschäftigen und deine Sicherheitsstrategien für KI‑Tools prüfen. Für Bereichsverantwortliche in IT, HR, Vertrieb oder Operations lohnt sich ein Blick auf die neuen Modelle und die regulatorischen Ankündigungen, um zukünftige Investitions‑ oder Compliance‑Entscheidungen vorzubereiten.
Alle Themen
- Graz startet „A.I. Love Graz“ – neue Förderung für KI‑Pilotprojekte
- EU Kommission verpasst Frist für AI‑Act‑Leitfaden & Digital‑Omnibus bringt Erleichterungen
- OpenAI führt Lockdown‑Modus und „Elevated Risk“‑Hinweise in ChatGPT ein
- Claude Sonnet 4.6: Anthropic bringt Opus‑Leistung zum Sonnet‑Preis
- Google präsentiert Gemini 3.1 Pro: Verdopplung der Denk‑Performance
- Mistral 3: Open‑Source‑Familie mit Mini‑ und Großmodellen
- Microsoft Copilot Studio integriert xAI Grok 4.1 Fast
1. Graz startet „A.I. Love Graz“ – neue Förderung für KI‑Pilotprojekte
17. Februar 2026
Die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz hat den Fördercall A.I. Love Graz eröffnet. Mit einem Gesamtbudget von 50 000 Euro unterstützt die Stadt marktorientierte KI‑Projekte von Grazer Einzelunternehmen, Kleinst‑ und Kleinunternehmen sowie Startups. Gefördert werden Prototypen und erste Anwendungen mit bis zu 75 % der Projektkosten – maximal 3 000 Euro pro Vorhaben. Anträge können vom 9. Februar bis zum 31. März 2026 eingereicht werden; die Projektlaufzeit ist von Mai bis November 2026. Die Förderung reiht sich in die nationale AI Mission Austria ein: Bundesweit stehen 2026 über 55 Mio. Euro für KI‑Projekte bereit; Programme wie AI‑Start (bis 15 000 Euro), AI‑Adoption (bis 150 000 Euro) und AI‑Wissen (bis 20 000 Euro) erleichtern den Einstieg. Auch das FFG‑Basisprogramm fördert größere F&E‑Projekte mit bis zu 5 Mio. Euro.
Handlungsempfehlung
⚡ HANDELN: Reiche bis 31. März einen Antrag ein, wenn du ein Pilotprojekt planst.
Einordnung
Die Förderung richtet sich ausdrücklich an kleine Betriebe und EPU. Sie kann dazu beitragen, erste KI‑Anwendungen wie Chatbots, automatisierte Dokumentenanalyse oder simple Prozessoptimierungen zu testen. Für viele KMU ist die Kombination aus regionaler Förderung (A.I. Love Graz) und nationalen Programmen attraktiv: So lassen sich mehrere Fördertöpfe kombinieren, um Projektrisiken zu minimieren. IT‑Leiter und Geschäftsführer sollten kurzfristig prüfen, ob sie mit Partnern aus Graz kooperieren können, da maximal 3 000 Euro pro Projekt gefördert werden. Der Fokus auf eine 75 %-Förderquote erleichtert den Einstieg, verpflichtet aber auch zu einem klaren Projektplan. Da die Einreichfrist kurz ist, empfiehlt sich eine rasche Abstimmung mit der Wirtschaftskammer oder der SFG. Die Erfahrungen aus diesem Call können als Blaupause für ähnliche regionale Programme dienen.
2. EU Kommission verpasst Frist für AI‑Act‑Leitfaden & Digital‑Omnibus bringt Erleichterungen
3. Februar 2026
Die Europäische Kommission hat die gesetzliche Frist vom 2. Februar 2026 für einen Leitfaden zur Einstufung von Hochrisiko‑Systemen verpasst. Der Leitfaden sollte erläutern, wie Unternehmen feststellen, ob ihre KI‑Anwendungen unter die strengen Anforderungen von Artikel 6 des AI Act fallen. Laut Medienberichten arbeitet die Kommission noch an der Integration von Feedback und plant einen Entwurf bis Monatsende; endgültige Adoption könnte sich bis März oder April verzögern. Gleichzeitig diskutieren EU‑Parlament und Kommission über das Digital Omnibus‑Paket, das die Einteilung von Hochrisiko‑Systemen vereinfachen und eine Verschiebung der Pflichten um bis zu 16 Monate ermöglichen soll. In einer Anhörung erklärte Renate Nikolay, die Leitlinien seien notwendig, um Rechtsklarheit zu schaffen; derzeit ist der Start der Hochrisiko‑Pflichten für August vorgesehen. Das Digital‑Omnibus‑Paket verspricht zudem Erleichterungen wie vereinfachte Cookie‑Regeln, einheitliche Cybersecurity‑Berichtspflichten, klarere Standards für Hochrisiko‑KI und Ausnahmen für KMU.
Handlungsempfehlung
👀 BEOBACHTEN👀Baue Awareness auf und beobachte, wie sich die Fristen verschieben; plane interne Risiko‑Checks ein.
Einordnung
Für österreichische KMUs bedeutet die Verzögerung vor allem Unsicherheit. Sollte die 18‑monatige Übergangsfrist tatsächlich verlängert werden, gewinnen Unternehmen Zeit, um ihre Risikobewertung und Dokumentationspflichten vorzubereiten. Ein wichtiger Punkt des Digital‑Omnibus‑Pakets sind Ausnahmen für kleine Unternehmen sowie regulatorische Sandboxes. Trotzdem sollten Unternehmen, die KI in HR‑Prozessen, Kreditscoring oder anderen sensiblen Bereichen einsetzen, jetzt interne Inventuren starten. IT‑ und HR‑Leiter sollten gemeinsam prüfen, ob bestehende Systeme potenziell als „Hochrisiko“ einzustufen sind und welche Daten verarbeitet werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Datenschutz‑ und Compliance‑Experten ist ratsam. Die zusätzliche Zeit sollte genutzt werden, um sich mit kommenden Zertifizierungen und Meldungen vertraut zu machen.
3. OpenAI führt Lockdown‑Modus und „Elevated Risk“‑Hinweise in ChatGPT ein
13. Februar 2026
OpenAI hat zwei neue Sicherheitsfunktionen für ChatGPT vorgestellt: den Lockdown‑Modus und standardisierte „Elevated Risk“‑Labels. Der Lockdown‑Modus ist ein optionales Sicherheits‑Setup für hochriskante Nutzergruppen wie Führungskräfte oder Sicherheitsteams. Er beschränkt den Zugriff von ChatGPT auf externe Systeme, deaktiviert bestimmte Tools und reduziert Netzwerkzugriffe auf gecachte Inhalte. Ziel ist es, prompt‑Injection‑Attacken und Datenexfiltration zu erschweren. Der Modus steht aktuell für ChatGPT Enterprise, ‑Edu, ‑Healthcare und ‑Teachers zur Verfügung und kann über die Administrator‑Konsole aktiviert werden. Parallel führt OpenAI einheitliche „Elevated Risk“‑Labels für Funktionen ein, die zusätzliche Sicherheitsrisiken bergen – etwa wenn Codex Internet‑Zugriff erhält. Nutzer sehen künftig einen klaren Warnhinweis sowie Erläuterungen zu Risiken und sinnvollen Einsatzzwecken.
Handlungsempfehlung
⚡ HANDELN⚡Für Unternehmen mit sensiblen Daten (z. B. HR, Vertrieb, F&E) empfiehlt sich das Aktivieren des Lockdown‑Modus.
👀 Beobachten👀Prüfe, ob „Elevated Risk“‑Labels in deinem Workflow auftauchen und schule Mitarbeiter entsprechend.
Einordnung
Für österreichische KMUs ist die Datensicherheit beim Einsatz von KI‑Assistenten entscheidend. Der Lockdown‑Modus bietet eine zusätzliche Schutzschicht, indem er externe Verbindungen einschränkt und so den Abfluss sensibler Informationen verhindert. Insbesondere Unternehmen, die mit vertraulichen Kundendaten arbeiten, sollten diese Option in Betracht ziehen. Gleichzeitig erleichtern die „Elevated Risk“‑Labels die Einschätzung von Funktionen: Entwickler und Anwender erkennen auf einen Blick, welche Features erhöhte Risiken bergen und können entsprechende Kontrollmechanismen einführen. IT‑Verantwortliche sollten jetzt Richtlinien erstellen, wann der Lockdown‑Modus zwingend aktiviert werden muss (z. B. bei Personalakten, geheimen Forschungsprojekten) und Mitarbeitende für den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Warnhinweisen sensibilisieren.
4. Claude Sonnet 4.6: Anthropic bringt Opus‑Leistung zum Sonnet‑Preis
17. Februar 2026
Anthropic hat Claude Sonnet 4.6 veröffentlicht und damit seine Sonnet‑Reihe umfassend aufgewertet. Das Modell übertrifft sein Vorgänger Sonnet 4.5 deutlich bei Aufgaben wie Coding, Computerbenutzung, langem Kontextverständnis und Agenten‑Planung. Es besitzt ein Kontextfenster von bis zu 1 Million Tokens (Beta) und steht nun allen Nutzern der kostenlosen und Pro‑Pläne als Standardmodell zur Verfügung. Die Preise bleiben unverändert bei 3 US‑Dollar pro Million Eingabe‑Tokens und 15 US‑Dollar pro Million Ausgabe‑Tokens. Interne Tests zeigen, dass Sonnet 4.6 in vielen praktischen Aufgaben Opus 4.5 auf Augenhöhe begegnet oder sogar übertrifft und gleichzeitig weniger „Halluzinationen“ produziert.
Handlungsempfehlung
👀 BEOBACHTEN👀Prüfe, ob Sonnet 4.6 für deine internen Prototypen oder Chatbots neue Möglichkeiten bietet.
Einordnung
Für KMUs, die mit Generative‑AI‑Services experimentieren, könnte Sonnet 4.6 eine kostengünstige Alternative zu teureren Modellen sein. Die 1‑Million‑Token‑Kontextgröße erlaubt es, längere Dokumente, umfangreiche Codebasen oder Vertragswerke in einem einzigen Prompt zu verarbeiten. Gleichzeitig weist Anthropic auf verbesserte Sicherheit und geringere Anfälligkeit für Prompt‑Injection hin. Vertriebs‑ und Supportabteilungen könnten von einer besseren Kontexthaltung profitieren, etwa bei der Analyse langer Kundengespräche. Da die Preise gleich bleiben, lohnt es sich für IT‑Leiter, die Leistungsfähigkeit in Pilotprojekten zu testen. Wer bereits mit Opus‑Modellen arbeitet, sollte die Einsparungen abwägen und die Beta‑Funktion (1 M Kontext) vorsichtig evaluieren.
5. Google präsentiert Gemini 3.1 Pro: Verdopplung der Denk‑Performance
19. Februar 2026
Google hat eine neue Version seines Flaggschiff‑Modells vorgestellt: Gemini 3.1 Pro. Der Nachfolger von Gemini 3 Pro erzielt auf dem ARC‑AGI‑2‑Benchmark einen Wert von 77,1 % und verdoppelt damit die Logik‑Performance gegenüber der Vorversion. In internen Benchmarks erzielt es Spitzenwerte bei wissenschaftlichem Wissen (94,3 % GPQA Diamond), Programmierung (Elo 2887 bei LiveCodeBench Pro) und multimodalen Aufgaben (92,6 % MMMLU). Google demonstriert die Fähigkeiten anhand neuer „vibe‑coded“ Animations‑SVGs und komplexer 3D‑Synthese, die sich aus Textbeschreibungen generieren lassen. Trotz des Leistungsschubs bleiben die API‑Preise unverändert: 2 US‑Dollar pro 1 Million Tokens (bis 200 k), 4 US‑Dollar für große Prompts, 12 bzw. 18 US‑Dollar pro 1 Million Ausgabe‑Tokens. Das Modell ist als Preview in der Gemini‑App, NotebookLM und über die Gemini‑API verfügbar, mit höheren Limits für Pro‑ und Ultra‑Abonnenten.
Handlungsempfehlung
👀 BEOBACHTEN👀Evaluieren, ob das verbesserte „Reasoning‑to‑Dollar“‑Verhältnis einen Test für Agenten‑Projekte rechtfertigt
Einordnung
Gemini 3.1 Pro richtet sich vor allem an komplexe Forschungs‑ und Entwicklungsaufgaben. Für österreichische KMUs, die eigene Daten analysieren oder Prototypen entwickeln, könnte das bessere Preis‑Leistungs‑Verhältnis interessant sein: doppelte Denk‑Leistung zum gleichen Preis. Gleichzeitig bleibt das Modell proprietär und ist über Vertex AI und die Gemini‑API als SaaS verfügbar. Unternehmen müssen prüfen, ob Datenresidenz‑ und Compliance‑Anforderungen mit Googles Plattformen vereinbar sind. Da das Angebot vorerst im Preview‑Status ist, empfiehlt sich ein vorsichtiger Testlauf in isolierten Projekten. Für Marketing‑ oder Design‑Teams sind die neuen „vibe‑coded“ Animationen spannend, um interaktive Präsentationen oder Websites zu erstellen – vorausgesetzt, Datenschutz und Kosten stimmen.
6. Mistral 3: Open‑Source‑Familie mit Mini‑ und Großmodellen
4. Februar 2026
Der französische Anbieter Mistral AI hat seine Mistral‑3‑Familie vorgestellt und positioniert sie als offenen Gegenentwurf zu proprietären LLMs. Das Paket umfasst drei kleine, dichte Modelle (3B, 8B und 14B Parameter) sowie Mistral Large 3, ein spärlich besetztes MoE‑Modell mit 41 Mrd. aktiven und 675 Mrd. Gesamtparametern. Alle Modelle sind unter der Apache‑2.0‑Lizenz freigegeben und können frei angepasst werden. Mistral Large 3 erreicht laut Unternehmensangaben Parität mit führenden offenen Modellen bei allgemeinen Aufgaben und bietet Bild‑ und Multilingual‑Unterstützung. Für Edge‑Szenarien bringt Mistral die „Ministral“‑Reihe (3B/8B/14B) heraus, die in Base‑, Instruct‑ und Reasoning‑Varianten verfügbar ist. Das Unternehmen hebt hervor, dass diese Modelle ein besonders gutes Kosten‑Nutzen‑Verhältnis bieten und in der Reasoning‑Variante 85 % AIME‑25 erreichen. Mistral 3 ist über Studio, Amazon Bedrock, Azure Foundry, Hugging Face und weitere Plattformen verfügbar.
Handlungsempfehlung
👀 BEOBACHTEN👀Beobachte, ob die neuen offenen Modelle in der Praxis halten, was sie versprechen, und plane Pilotversuche.
Einordnung
Open‑Source‑Modelle gewinnen an Bedeutung, weil sie Anpassungen und lokale Implementierungen ermöglichen. Für österreichische KMUs, die Wert auf Datensouveränität legen oder KI offline/auf Edge‑Geräten einsetzen möchten, könnte die Ministral‑Reihe interessant sein. Mit den unter Apache‑Lizenz bereitgestellten Gewichten können Entwickler eigene Fach‑Domänen trainieren und Kosten durch kürzere Inferenz‑Ketten senken. Gerade in Branchen wie Fertigung, Bau und Logistik, in denen Internetverbindungen nicht immer stabil sind, eröffnen die kompakten Modelle neue Möglichkeiten. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob die Modelle in puncto Zuverlässigkeit und Support mit kommerziellen Anbietern mithalten können. Daher empfehlen wir Tests in klar abgegrenzten Pilotprojekten, bevor man kritische Prozesse darauf aufbaut.
7. Microsoft Copilot Studio integriert xAI Grok 4.1 Fast
19. Februar 2026
Microsoft hat angekündigt, dass das von Elon Musk gegründete Unternehmen xAI sein Modell Grok 4.1 Fast in Copilot Studio integriert. Das Modell ist auf schnelle Textgenerierung und komplexe Tool‑Interaktionen ausgelegt. Es unterstützt große Kontexte und eignet sich laut Microsoft für anspruchsvolle Workflows, etwa beim Design von Agenten. Grok 4.1 Fast ergänzt das bisherige Angebot von OpenAI‑ und Anthropic‑Modellen in Copilot Studio; vor der Aktivierung müssen Organisations‑Administratoren das Modell explizit freischalten. Der Rollout startet zunächst für Nutzer in den USA; weitere Regionen befinden sich in der Prüfung. Microsoft betont, dass bei der Verwendung von Grok 4.1 Fast keine Kundendaten gespeichert oder zum Training genutzt werden und die Beziehung direkt zwischen dem Kunden und xAI besteht.
Handlungsempfehlung
⏭️ IGNORIEREN⏭️Für die meisten österreichischen KMUs ist diese Ankündigung derzeit nicht relevant (US‑Rollout).
Einordnung
Obwohl der Zuwachs an Modellauswahl in Copilot Studio spannend ist, bleibt das xAI‑Modell vorerst US‑Nutzern vorbehalten. Zudem müssen Unternehmen eine separate Vereinbarung mit xAI schließen und sicherstellen, dass Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Für österreichische KMUs besteht daher aktuell kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Es lohnt sich aber, die Entwicklung zu verfolgen, da eine breitere Modellpalette mittelfristig flexiblere Agenten‑Lösungen ermöglicht. Sollte xAI in Europa verfügbar werden, müssen Datenschutz‑ und Compliance‑Anforderungen erneut geprüft werden.
Diese Woche mitnehmen
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⚡ Jetzt handeln: Nutze die neue Grazer Förderung „A.I. Love Graz“. Wenn du in Graz oder mit Grazer Partnern tätig bist und ein KI‑Pilotprojekt planst, sollte der Antrag bis 31. März eingereicht sein. Prüfe parallel nationale Programme wie AI‑Start oder AI‑Adoption, um dein Vorhaben zu ergänzen.
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⚡ Sicherheitsmodus aktivieren: Unternehmen, die ChatGPT‑Enterprise oder ähnliche Angebote nutzen, sollten den Lockdown‑Modus aktivieren, um sensible Daten zu schützen. Gleichzeitig Mitarbeitende über die neuen „Elevated Risk“‑Labels informieren und klare Richtlinien für den Einsatz von Netzfunktionen definieren.
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👀 Regulierung beobachten: Die Verzögerung des AI Act‑Leitfadens verschafft Zeit, aber auch Unsicherheit. Nutze das Zeitfenster, um deine KI‑Systeme auf potenzielle Hochrisiko‑Anforderungen zu überprüfen und dich in EU‑Workshops oder WKO‑Webinaren über das Digital‑Omnibus‑Paket zu informieren.
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👀 Modellentwicklungen testen: Neue Modelle wie Claude Sonnet 4.6, Gemini 3.1 Pro und Mistral 3 bieten mehr Leistung oder Offenheit. Plane Pilotprojekte, um deren Nutzen für deine Prozesse zu evaluieren, aber übernimm keine produktiven Workflows, bevor Stabilität und Compliance geklärt sind.
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⏭️ Copilot‑Update ignorieren: Die Integration von Grok 4.1 Fast in Microsoft Copilot Studio betrifft vorerst nur US‑Kunden. Als österreichisches KMU kannst du das Thema zunächst zur Seite legen.
Ausblick
Nächste Woche steht eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments an, bei der über verschiedene Digital‑Regeln abgestimmt wird. Möglicherweise gibt es weitere Details zur Verschiebung der Hochrisiko‑Pflichten im AI Act. Außerdem wird die Wirtschaftskammer Steiermark voraussichtlich eine Informationsveranstaltung zur „A.I. Love Graz“‑Förderung anbieten. Wenn du Feedback zu diesem Newsletter hast oder Themenwünsche für kommende Ausgaben, schicke uns gerne eine Nachricht.
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